Der Biber in Deutschland

Durch die lange Jagd zählt der Biber in Deutschland heute immer noch zu den bedrohten Tierarten, jedoch ist der Bestand an Bibern durch diverse Schutzmaßnahmen in den letzten Jahren gestiegen. Wie kein anderes Tier versteht er es die Landschaften durch seine Kanäle und Bauten zu gestalten und sogar kleine Dämme zu errichten. In unmittelbarer Nähe zu diesen zieht er auch seine Jungtiere groß,welche er in der Zeit von April bis August geboren werden und bereits schon nach einem Monat schwimmen können und sich somit dann auch ihre Nahrung selbst suchen. In der Regel leben die Jungtiere jedoch bis zum kommenden Wurf im Kreise ihrer Familie. Danach machen sie sich auf den Weg neue Reviere und Lebensräume zu finden, um sich nieder zu lassen.

Heutzutage trifft man ihn wieder viel im Osten der Region und Niedersachsen an. In der Region rund um die Elbe galt der Biber nie als ausgestorben und wurde dort immer wieder bei seinem Treiben beobachtet. Der Biber zählt mit seiner Länge von ca. 1,40m und bis zu 35 Kilo zu den größten Nagetieren im Lande. Seine Größe und Kraft machen ihn zu einer beeindruckenden Erscheinung.

In Deutschland hat der Biber zudem kaum natürliche Feinde zu fürchten. Luchse, Bären und Wölfe kommen hier kaum vor und so liegt es an den Menschen diesem Tier die nötigen Lebensräume zu erhalten, auch wenn er sich überwiegend von Baumrinde ernährt und somit von vielen als Schädling abgetan wird. Viele Menschen in Deutschland haben schon vor Jahren die Notwendigkeit gesehen, die Biber zu schützen.

Und so kann man sich in Deutschland auch zukünftig an den aktiven Gesellen erfreuen, sofern man einmal die Möglichkeit hat eines dieser scheuen Tiere zu beobachten.