Feinde und Gefahren des Bibers

Der Biber wird bei einem Gewicht von etwa 30 Kilogramm bis zu 1,20m groß und ist damit das zweitgrößte lebende Nagetier weltweit. Biber leben sowohl in stehenden als auch in fließenden Gewässern und an deren Ufern. Dort fällen sie mit ihrem stark ausgebildeten Gebiss Baumstämme und bauen Dämme und Biberburgen, in denen sie leben.

Die natürlichen Feinde des Bibers

Biber haben zahlreiche natürliche Feinde. Diese regulieren jedoch nicht effektiv den Bestand dieser Nagetiere. Natürliche Feinde des Bibers sind Luchs, Bär, Vielfraß, Kojote, Fuchs, Mink und Wolf. Aber auch Greifvögeln wie dem Seeadler und dem Uhu dient der Biber gelegentlich als Nahrung. Im Wasser leben Raubfische wie der Hecht und der Wels, die den Biber jagen. Jedoch greifen diese natürlichen Fressfeinde des Bibers meist lediglich die Jungtiere an, da die ausgewachsenen Nagetiere sich ausgezeichnet verteidigen können indem sie ihren Feind bei Bedrohung beißen. Somit haben diese natürlichen Feinde keinen besonders großen Einfluss auf den Biberbestand. Als natürliche Gefahren für den Biber sind jedoch auch Krankheiten, Verletzungen und Parasiten zu nennen. Durch Revierkämpfe wird der Biber jedoch vor allem selbst zum eigenen, natürlichen Feind. Durch diese Maßnahme werden die Bestände am ehesten reguliert.

Weitere Feinde und Gefahren für den Biber

Eine große Gefahr für Biber ist der stetig wachsende und sich verändernde Verkehr. Dieser verdrängt viele Tiere aus ihrem Revier oder bedingt Unfälle, in die diese Tiere verwickelt werden. Der Feind "Verkehr" zählt in Deutschland zu den häufigsten Todesursachen des Bibers.

Auch Hochwasser ist eine große Bedrohung für diese Tiere, die regelmäßigen Tief- und Winterschlaf halten. Plötzlich auftretendes Hochwasser wird hierdurch oft zu spät bemerkt und kann den Tod der Tiere zur Folge haben.

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